Modellieren

Der Aufbau des Modells

Nachdem die Planung der Arbeit abgeschlossen wurde, konnte das der Animation zu Grunde liegende Modell erarbeitet werden. Das Universitätsspital Basel stellte hierzu computertomographische Scans und Fotografien zur Verfügung, die prä- und postoperativ aufgenommen wurden. Leider haben medizinische Scans eine hohe Anzahl an Polygonen – die Vielecke aus denen jedes 3D-Modell aufgebaut wird – und erfordern so eine sehr hohe Rechenleistung, die sich beim Animieren ungünstig auswirken würde.

Zu Beginn des Modellierens wurde der Nutzen dieser Scans für die Animation erprobt, indem versucht wurde die Polygonenzahl zu reduzieren. Dieser Versuch schlug leider fehl. Die Punkt-für-Punkt-Methode erzielte genauere Resultate. Bei dieser Methode werden die vorab erarbeiteten Zeichnungen im 3-D Raum auf einen Würfel projeziert, der dann als eine Art Bühne fungieren kann. So ergibt sich zu jeder Zeit während des Modellierungsprozess eine entsprechende Ansicht von oben, unten, vorne, hinten und von der Seite.

Mit dieser Methode wurde das Modell des kindlichen Kopfes aufgebaut. Der Schädel trug zur Orientierung und Abstimmung der Mundorgange bei. Das Resultat des Modelierungsprozesses war ein sehr vielschichtiges 3-D Objekt, weches sich aus den Mundorganen und deren Teilobjekten, dem Schädel und der äusseren Schicht des Gesichtes zusammensetzt.

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Das Modellieren der Mundorgane erwies sich als der schwierigste Teil des gesamten Modells. Hier sind spätere Zwischenschritte zu sehen. Weiterhin stand die Texturierung des Objektes im Zusammenhang mit dem Modellieren. Das Modell der Mundorgane wurde zunächst in ein Objekt zusammengefasst. Für die Ani-mation wurde es in kleinere Unterobjekte zerteilt um diese einzeln animieren zu können.